Featured Posts

Webmontag in Hannover Nr. 12

WebMontag Hannover 12

Am 08.02.2010 konn­ten wir mit dem zwölf­ten Web­mon­tag Han­no­ver ein klei­nes Jubi­läum fei­ern: Wenn man es nicht auf den Tag genau, son­dern auf das Quar­tal betrach­tet, gibt es die Han­no­ver­schen Web­mon­tage seit nun mehr gut 3 Jah­ren. Im Lauf die­ser Zeit gab es ins­ge­samt rund 600 Teil­neh­mer; im Schnitt also 50 Teil­neh­mer je Veranstaltung.

Ges­tern waren wir wie­derum gut besucht, trotz der Kälte und des Streiks im Öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr. Zudem ist es immer wie­der schön, dass auch Teil­neh­mer aus ande­ren Städ­ten in Han­no­ver mal vor­bei­schauen, wie ges­tern z.B. Jens Grocht­dreis, Mainz und Ste­fan Mar­tens aus Hamburg.

Die Agenda wirkte im Vor­feld sehr tech­ni­k­las­tig, dies wurde aber durch die ande­ren bei­den Demos/Voträge wie­der gemildert.

  • Jens Grocht­dreis lei­tete den Abend mit einer kurz­wei­li­gen Vor­stel­lung von yaml ein.
  • Direkt im Anschluss gab Björn Dorra einen Live-Chrashkurs des brand­neuen Ver­saCMS zum Besten.
  • Im drit­ten Pro­gramm­punkt zeig­ten Jens und ich, was sich mit zen-Coding und einem Edi­tor, wie z.B. Text­Mate oder Esprsso anstel­len lässt.
  • Im Anschluss stelle Ste­fan Mar­tens anhand des Bei­spiels der Otto Group Unter­neh­mens­prä­sen­zen im Social Web vor.
  • Als Abschluss ver­teilte Alan Webb einen doch stel­len­weise ziem­lich kniff­li­gen, zehn Fra­gen umfas­sen­den SEO Test, der gemein­sam aus­ge­wer­tet wurde.

Alles in allem bin ich mit dem Abend höchst zufrie­den und hoffe noch ein wenig Feed­back aus dem Rei­hen der Teil­neh­mer. Nicole hat Ihre Zusam­men­fas­sung des Abends schon online.

Gro­ßes Dan­ke­schön an alle Teil­neh­mer, Nicole, Alex­an­der Hahn (Flickr Set Web­mon­tag Han­no­ver 12) und den Vor­tra­gen­den. Der nächste Ter­min steht bereits für den 19.04.2010 und die Anmel­dung ist eröffnet.

Popu­la­rity: 77% [?]

The Smashing Book

book 3d 320px The Smashing Book Zwar ist „The Sma­shing Book“ schon im Dezem­ber erschie­nen, aber lei­der bin ich erst in den letz­ten Wochen dazu gekom­men, mich mit dem Buch näher zu beschäftigen.

Ebenso wie die Arti­kel im Sma­shing Maga­zine sind auch die Kapi­tel im Buch eng­lisch­spra­chig ver­fasst. Sehr ange­nehm les­bar, sach­lich und ver­ständ­lich geschrie­ben. Wer nicht mit Eng­lisch als Mut­ter­spra­che aus­ge­stat­tet ist und zum Ver­gleich auch „Desi­gning With Web Stan­dards“ von Jef­frey Zeld­man gele­sen hat, wird dank­bar dafür sein. Sehr posi­tiv zu bewer­ten ist auch, dass nicht ein­fach nur eine Aus­wahl aus Blo­g­ar­ti­keln im Buch zusam­men­ge­fasst wurde, son­dern die Kapi­tel und Auto­ren eigens für „The Sma­shing Book“ sinn­bild­lich hand­ver­le­sen wurden.

Sämt­li­che Kapi­tel sind durch­weg pra­xis­ori­en­tiert und kurz­wei­lig geschrie­ben, wenn auch teil­weise etwas zu kurz gera­ten. Hin und wider wünscht man sich mehr Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen und Ver­weise auf wei­ter­füh­rende Lite­ra­tur bzw. Quel­len. Die ein­zel­nen Kapi­tel behan­deln unter­schied­li­che The­men, daher ist man beim Lesen auch nicht auf eine strikte Rei­hen­folge ange­wie­sen son­dern kann zwi­schen den The­men sprin­gen. Behan­delt wer­den in den Kapi­teln u.a. User Inter­face Design, Usa­bi­lity, CSS, Typo­gra­fie, Farb­theo­rie, Per­for­mance Opti­mie­rung, Con­ver­sa­tion Rates und Mar­ken­bil­dung. Drü­ber hin­aus bie­tet das Buch ein, aus mei­ner Sicht im posi­ti­ven Sinn, her­aus­ra­gen­des Fra­gen– und Antworten-Kapitel namens „Learning from Experts“.

Die Frage, an wen sich die­ses Buch nun rich­tet, ist gar nicht so ein­fach zu beant­wor­ten. Ambi­tio­nierte, freie Ent­wick­ler oder Desi­gner wer­den ebenso fün­dig wie Markt­neu­linge, die bereits erste Erfah­run­gen sam­meln konn­ten. Für abso­lute Neu­ein­stei­ger ist es eher unge­eig­net, da die Ter­mi­no­lo­gie der ein­zel­nen Kapi­tel doch ein gewis­ses Basis­wis­sen voraussetzt.

Fazit: Als über­ra­schend posi­tiv emp­finde ich die durch­weg hohe Qua­li­tät des Inhalts. Kein ein­zi­ges Kapi­tel würde ich als deplat­ziert betrach­ten, die Aus­wahl der Auto­ren ist damit mehr als gerecht­fer­tigt. Wie bereits wei­ter oben erwähnt, fehlt es an wei­ter­füh­ren­den Ver­wei­sen. Das in der Kürze die Würze liegt mag häu­fig stim­men, aber gerade wenn man in einem The­men­be­reich selbst spe­zia­li­siert ist, fragt man sich nach dem Lesen des rele­van­ten Kapi­tel schon, ob das jetzt wirk­lich schon alles war. Ich würde „The Sma­shing Book“ eher als Leit­fa­den sehen. Aber in die­sem Sinn erfüllt das Buch einen sehr guten Auf­trag.
Am Satz­spie­gel und Druck gibt es nichts zu meckern. Das Buch ist durch­weg far­big gedruckt und mit Screen­shots und ande­ren Gra­fi­ken berei­chert. Die Bin­dung ist (wort­wört­lich zu ver­ste­hen) etwas anstren­gend beim Lesen.

The Sma­shing Book

Popu­la­rity: 52% [?]

WordPress — Ansturm? Geht doch!

Mar­tin alias mthie wollte sich ein­mal anschauen, was denn die deut­sche Blo­go­sphäre tech­nisch so im Ei hat, und hat in einer Nach– und Nebel-Aktion dies auch ein­mal aus­ge­tes­tet. Was dabei her­aus­ge­kom­men ist, liest sich im Arti­kel „Deut­sche Blogs nicht bereit für den gro­ßen Ansturm“ recht anschau­lich. Ich selbst teile die Mei­nung, das dies ein durch­aus legi­ti­mes Mit­tel ist, auch wenn es teil­weise für Unmut sorgte.

Immer­hin bewies die­ser rela­tiv harm­lose Ver­such, dass 1. es teil­weise zu ein­fach ist, bös­wil­lig sehr vie­len Leu­ten das Web­log, bzw. die dahin­ter­ste­hende Daten­bank mehr oder weni­ger „abzu­schie­ßen“ und 2. es bei einem zufäl­lig erhöh­tem Traffic-Aufkommen eben­falls zu die­sem Pro­blem kom­men kann; völ­lig unbe­ab­sich­tigt durch ein plötz­lich stark erhöh­tes Besucheraufkommen.

Auch wenn ich mit die­sem Web­log mehr im Boden­satz der Masse mit­schwimme statt oben mit­zu­spie­len (womit ich übri­gens auch wun­der­bar Leben kann), könnte mir Punkt Eins aus der o.g. Fol­ge­rung locker zum Ver­häng­nis wer­den. Gegen­steu­ern war also angesagt.

Im Falle von Word­Press, gibt es zwei­ein­halb rela­tiv gute Mög­lich­kei­ten, ohne viel Auf­wand die Requests und damit die Ser­ver­last bei erhöh­tem und vor allem gleich­zei­ti­gen Traf­fic zu redu­zie­ren. Vla­di­mir Simo­vic gab mir den ers­ten Tipp über Twit­ter: Im Arti­kel „WordPress-Websites beschleu­ni­gen 4: Ein Zwi­schen­er­geb­nis“ wer­den ein paar schmale aber wir­kungs­volle Zei­len Code genannt, die zum einen die vom Apache2 Web-Server bereit­ge­stellte gzip Kom­pri­mie­rung nutzt und wei­ter­hin dem Cache noch eine wei­tere Funk­tion beschert.

Caching ist auch das Thema eines sehr schö­nen und wir­kungs­vol­len Plugins — WP Super Cache. Die­ses Erwei­te­rung für Word­Press bie­tet sehr viele Optio­nen und solange es sinn­voll kon­fi­gu­riert ist, hilft es die Last auf den Ser­ver im Ernst­fall deut­lich zu reduzieren.

Mar­kus warf dann noch ein wei­te­res Word­Press Plu­gin ins Spiel: DB Cache Reloa­ded. In Kom­bi­na­tion mit dem o.g. WP Super Cache ist man dann schon deut­lich bes­ser auf­ge­stellt und erzielt den vor­teil­haf­ten Neben­ef­fekt, die Lade­zei­ten sei­ner Word­Press Instal­la­tion für Besu­cher deut­lich zu ver­rin­gern. Zu die­sem Thema sei einem auch noch der Arti­kel vom Tipp­ge­ber „Word­Press: Per­for­mance opti­mie­ren“ wärms­tens ans Herz gelegt.

Popu­la­rity: 100% [?]

Bielefeld jetzt auch mit Barcamp

barcampbielefeld Bielefeld jetzt auch mit Barcamp

Auch wenn mein State­ment von Alex „iFranz“ Koell­ner (Danke an die­ser Stelle) hier ein wenig harsch ein­ge­fan­gen wurde, das war ein abso­lut gelun­ge­nes Wochen­ende. Mein ein­zi­ger gering­fü­gig nega­ti­ver Kri­tik­punkt ist und blei­ben die teil­weise etwas dün­nen Bei­träge, bzw. Ses­si­ons. Das ist ers­tens ein eher sub­jek­ti­ver Ein­druck und zwei­tens habe ich selbst nur ein­ma­lig dazu beige­tra­gen, das Pro­gramm durch eine Ses­sion zu erweitern.

Andere von mir auf­ge­schnappte Kri­tik­punkte kann ich in kei­ner Weise nach­voll­zie­hen: Mit­be­kom­men habe ich per­sön­lich eine har­sche Kri­tik an der Ver­pfle­gung bzw. dem Essen. Immer­hin han­delt es sich immer noch um eine für die Teil­neh­mer kos­ten­lose Ver­an­stal­tung. Die Gulasch­ka­none war eine gelun­gene Idee und Spei­sen unter freiem Him­mel hat auch sei­nen Reiz. Ein­zig als Vege­ta­rier hatte man hier das Nachsehen.

Barcamp Bielefeld

Alles in Allem ein sehr sozia­les Bar­camp mit vie­len net­ten Men­schen, wenn auch fami­liä­rer als andere Bar­camps; pri­mär geschul­det durch die klei­nere Teil­neh­mer­zahl. Vie­len lie­ben und herz­li­chen Dank an meine Gast­ge­be­rin, die mich zwei Tage in Ihrem Wohn­zim­mer ein­quar­tierte. Das allein war schon die Auto­fahrt wert.

Auch ein Dan­ke­schön an die Orga­ni­sa­to­ren, die das Beste aus den Gege­ben­hei­ten her­aus­hol­ten und ein durch­aus schö­nes Bar­camp auf die beine gestellt haben.

Man möge mir bitte mei­nen flap­si­gen O-Ton entschuldigen.

Popu­la­rity: 68% [?]

ConventionCamp 2009

Zum zwei­ten Mal — und erneut fast vor der meta­pho­ri­schen Haus­tür, das Con­ven­tionCamp Han­no­ver am 26.11.2009. Und erneut wie­der als ein­tä­gige Veranstaltung.

Und es gibt einen wei­te­ren Unter­schied: Kos­ten­lose Teil­nahme dies­mal nur für Frei­be­ruf­ler, Ein­zel­kämp­fer, Ange­stellte von Unter­neh­men unter 5 Mit­ar­bei­tern sowie Stu­den­ten bzw. Schü­ler. Die bei­den güns­ti­ge­ren Ein­füh­rungs­an­ge­bote sind auch bereits ver­grif­fen, daher bleibt für kom­mer­zi­elle Teil­neh­mer (blö­der Umstands­be­griff, ist mir bewusst) nur das Company-Ticket für 199,00 EUR zzgl. MwSt..

ConventionCamp 300x225 ConventionCamp 2009

Zu die­sem Zeit­punkt sind bereits 565 Teil­neh­mer ange­mel­det. Der Ver­an­stal­tungs­ort auf dem Mes­se­ge­lände stellt aber mei­ner Erin­ne­rung nach genü­gend Bewe­gungs­frei­heit auch ohne Voll­kör­per­kon­takt zur Verfügung.

Den Begriff „Camp“ emp­finde ich in die­sem Zusam­men­hang immer etwas ver­wir­rend, aber da nur einige wenige Par­al­le­len zum BarCamp-Konzept beste­hen, kann man das in die­sem Fall wohl mal so hin­neh­men. Letz­tes Jahr hat sich dar­über auch so gut wie nie­mand beschwert.

Einer der fei­nen Unter­schiede: Es gibt neben den freien Ses­si­ons Keyno­tes, die auch recht sze­ne­pro­mi­nent besetzt sind. Auch gesetzt ist ein Power Panel zum Thema Enga­ge­ment Adver­ti­sing.

So lange nicht unvor­her­seh­bare Ereig­nisse mir Steine in den Weg legen, werde ich mich da gewiss auch Bli­cken lassen.

Popu­la­rity: 58% [?]